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Dies soll vorwiegend ein Reisetagebuch werden, mit den ErFAHRungen in aller Welt mit meinem W123!

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29.11. Tag 01 erste Etappe: Ljubljana

Leider sind die Kilometerstände verschwunden und es ist mir nicht mehr möglich, diese zu rekonstruieren. Sehr schade, wie ich finde, aber es wird auch ohne gehen. Bevor ich mir hier irgendwas aus den Fingern sauge per Routenplaner, was dann doch nicht stimmt… dann halt ohne.

 

Am Abend des 28.11. gab es noch eine rauschende Abschiedsparty bei Mario und Nadja. Dort wurde ich auch unter Einfluss von reichlich Bier mit gescheiter Musik für unterwegs versorgt. Und genau dies, also das Bier, war auch der Grund, warum ich später als gedacht in Donaueschingen loskam.


Der Tag zuvor war furchtbar. Nachdem so lange die Abfahrt hinausgezögert wurde, auf Antworten aus Teheran bezüglich Visum gewartet wurde und anstandshalber der Kofferraum xMal ein- und ausgepackt war, verpasste ich mir dann doch den entscheidenden Tritt in den Hintern zur Abfahrt. Unglaublich, wie faul man werden kann, so zu Haus, im gemachten Nest…


Ich bin nun also tatsächlich unterwegs, endlich hab ich‘s geschafft. Wenn sich jetzt manche fragen...wieso "ich"? und nicht "wir"? Hier die Antwort: Mein Reisegefährte in spe hat kurzfristig noch abgesagt, wegen einem schweren Krankheitsfall in der Familie, was ein verreisen unmöglich machen sollte... Ich wollte aber los, dann halt allein. 

 

So ca 12 Uhr mittags muss es gewesen sein... da rollte ich los in Richtung München. Immer schön am Bodensee entlang. Meine Stimmung war ziemlich gut und so zog ich mit meinem Blauen immer weiter den Alpen entgegen. Es waren noch keine 200km auf der Uhr, da verfuhr ich mich schon. Ich war unterwegs zur österreichischen Grenze. Das wollte ich aber noch nicht. Vor lauter Musik und Rumgegröle im Auto fuhr ich richtung Bregenz und nicht München auf die A96 auf. Aber dieser Fehler war schnell korrigiert. Das Wetter wurde besser, Haartrocknereinfluss hieß es im Wetterbericht, und es ging durch München, dann weiter auf die A8 nach Salzburg. Vor Rosenheim musste noch der Pickerlstop erledigt werden. Ran an die Scheibe mit dem Ding und weiter.


Was ich allerdings ganz vergaß, war der Umstand dass es zu dieser Jahreszeit ja sehr früh dunkel wurde. Ich freute mich eigentlich auf die verschneiten Alpen in Österreich, aber daraus wurde wohl nix. Stockfinster wars schon, knapp hinter Salzburg. Dort vermisste ich übrigens noch den Wegweiser, auf den ich mich gefreut habe. Mit dem schönen, großen „TR“ drauf, da wo es richtung Slowenien weitergeht. Das kannte ich noch aus meinen alten Fahrerzeiten, aber die Ösis haben das wohl einfach, ohne mich noch ein Foto machen zu lassen, abmontiert. Wer will schon ein Foto, auf dem „Villach“ und „Ljubljana“ draufsteht. Da fährt ja jeder mal eben schnell hin. Kruzifix!


So zog ich weiter und es war arschkalt draußen. Einen Plan hatte ich nicht, also auch keine Ahnung wo ich übernachten wollte. Aber bei der Kälte....lieber erstmal weiter Kilometerfressen. So zog also auch Österreich an mir vorüber und nach dem Tauern- und Katschbergtunnel hab ich mich wieder endlos über diese unnötige Alpenrepublik aufgeregt. Diese Penner....reine Abzockerei. Da blechst für das Pickerl und dann noch mal für die beschissenen Tunnel. In der Schweiz geht‘s doch auch anders, menschenskind. Da wundert mich nichts mehr, dass die Urlaub genauso sind. Wahrscheinlich wollen die über die Reklamationen die Anfahrtskosten zum Flughafen wieder reinholen.


Allerdings hatte ich noch eine sehr angenehme Begegnung beim Tanken in der Nähe vom Katschbergtunnel. Die Straße war sehr glitschig vor lauter Schneematsch, da kam mir der Tankstopp grade recht. Der Tankwart war sehr freundlich, muss auch mal erwähnt werden. Kurzes Geplauder nach dem Wohin, da meine Ausrüstung auf dem Dach kein Wochenendausflug vermuten ließ.


Letzte Fluchtiraden dann beim Grenztunnel "Karawanken" nach Slowenien, da schon wieder extra gezahlt werden musste. Entgegen meiner Erwartungen hatte es auf der anderen (slowenischen) Seite noch mehr Schnee. Ich fasste den Entschluss, die Hauptstadt Ljubljana hinter mir zu lassen und dann mal nach nem Nachtplatz zu forschen.


Dann war aber erstmal wieder Paytime. Vignette für Slowenien. Und das Schöne an der Sache ist ja noch, dass die keine Wochenpickerl oder so anbieten. Nein, gleich ein halbes Jahr. Kann ich die wenigstens wieder auf dem Rückweg benutzen.  Weiter über die Autobahn in richtung Zagreb. Als die dann aufhörte, begann ich, nach einer Möglichkeit zu suchen, zu übernachten und wurde auch fündig. Auf einem Parkplatz etwas oberhalb der Fernstraße wurde geparkt. Das Thermometer zeigte -4 Grad. Also Beifahrersitz zurück, Schlafsack raus und mal schauen, ob das Teil, geliehen von Mike, wirklich kältetauglich ist… 

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O
also mein lieber!! Hättest ja mal anrufen können und bei mir schlafen dann hättest am morgen die herrliche Landschaft gesehen!!!!<br /> Und das mit der unnötigen Alpenrepublick, da muss ich mir noch schwer überlegen ob ich Dir das verzeihe!!!<br /> und jetzt rat mal wer hier schreibt!!!!
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B
<br /> Na ich kann mir schon denken,wer da schreibt!! Zur Entschuldigung muss ich sagen, ich hab doch deine Nummer gar nicht, ich denk mal deine griechische ist out of order!!! Habs mir in der Tat<br /> ueberlegt!!<br /> Ich bin jetzt in Syrien, und da kann ich ueber facebook nix machen, weil die Seite von der Regierung gesperrt ist aufgrund politischer Austauschgefahr in der Welt... Aber ein richtig geiles Land!!!<br /> Lies einfach weiter in meinem Blog, kannst mir gern mal deine Nummer mailen, meine deutsche hast ja, dann meld ich mich auf dem Rueckweg mal, versprochen!!!<br /> <br /> Gruesse vom Euphrat<br /> <br /> <br />
V
Ui, wie schön, dass du jetzt doch noch losgekommen bist!<br /> Wünsch dir superviel Spaß und werde natürlich hier fleissig mitlesen!<br /> <br /> Liebe Grüße<br /> moi.
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