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Dies soll vorwiegend ein Reisetagebuch werden, mit den ErFAHRungen in aller Welt mit meinem W123!

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12.04. Tag 77 das große Treffen in Madrid

Gegen Mittag wollte ich in Madrid sein. Da stand noch ein Treffen mit den beiden Jungs an, die ich, gefühlt, vor langer Zeit, in Georgetown / Gambia getroffen hatte. Das war ja so verabredet und wird auch so eingelöst. Und erst jetzt wurde mir erst langsam klar, dass ich dieses wundervolle Reiseland Marokko hinter mir gelassen habe. Wehmut überkam mich… aber ich werde wieder kommen. Ganz klar.


Also gings auch gleich nach nem Kaffee und kurzem Frühstück weiter auf die Piste. Kilometerfressen ist ja hier in Europa keine Kunst mehr. Verlangt nur mehr Disziplin mit der Losfahrerei. Und daran haperts mir ehrlich gesagt ein bisschen. Aber sonst… Keine Sorgen um den Straßenzustand, damit kannst du eine kalkulierte Geschwindigkeit fahren und somit werden auch Entfernungen berechenbar.


Diese Autovias in Spanien sind schon eine feine Sache. Wer da die Autopista fährt ist selbst schuld. Der Unterschied ist ganz einfach: Autovia=gebührenfrei, Autopista=gebührenPFLICHTIG. Ausgebaut sind sie gleich und… gut an der Via hast jetzt nicht die Monsterrasthäuser mit allem Luxus, aber den brauch ich eh nicht. Wenn ich dadurch die horrenden Gebühren sparen kann… geschwindigkeitstechnisch wie fahrbahntechnisch seh ich da keinen Unterschied.


So gings also über Granada und Jaen nach Madrid. So 3 Stunden vor Madrid fuhr ich mal raus und rief Raffa an. Wir wollten uns dann am Autovia... warum bezahlen, wenns so ausgebaut istFlughafen treffen. Da arbeitet er, hat dann Pause und wir können was machen. Pennen könne ich bei ihm. Also neue Koordinaten: Madrid Barajas International. Ich wühlte mich durch den Großstadtverkehr, aber die Orientierung war kein Problem, auch ohne GPS. Ausschilderung hervorragend. Ich verfuhr mich kein einziges Mal, parkte dann einfach am Parkplatz beim Abflug Terminal 2 wie verabredet und ich hatte noch Zeit. Raffa wollte kurz anklingeln, wenn er fertig ist. Ich döste ein wenig… dann klingelte mein Handy.


Da kam er an, in Uniform, so gar nicht Traveller mäßig. Erinnerte mich an mich… bald werd auch ich wieder in Krawatte und Hemd durch die Gegend rennen. Es war ein großes Hallo. Erst mal kurz austauschen, was denn so passiert war seither, dann fuhr ich ihm hinterher zu seiner Wohnung. Grad mal 10 Minuten weg vom Flughafen. Ich bezog dann meine Couch, ging mal duschen und wir gingen was essen.


Am Abend kam dann Oscar vorbei und die Freundin von Raffa und wir zogen los in die Innenstadt von Madrid. Wir bestellten Tapas, tranken Bier und klönten. Das tat meinem Spanisch auch sehr gut. Ich bestand darauf, dass wir uns nur auf Spanisch unterhielten, obwohl alle Beteiligten des Englischen sehr mächtig waren. Es war ein richtig geiler Abend in einer noch geileren Stadt.


Rkm 17 962 / 376 824

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