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Dies soll vorwiegend ein Reisetagebuch werden, mit den ErFAHRungen in aller Welt mit meinem W123!

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21.02. Tag 27 Time to Say Goodbye...

Heute nacht ging der Flug von meinem Schatzi. Zusammen mit den beiden MäGambia 1816nnern, die den Daimler verkauft haben. Also, unser letzter Tag, deshalb gönnten wir uns einen kleinen Ausflug. Wir wollten zum heiligen Krokodil-Pool, wo man sehr nah an die Viecher rankam.


Wir fuhren hoch nach Bakau und suchten. Immer wieder fragen, das Ding war einfach nicht zu finden. Nach ewigem Suchen, wir überlegten uns schon, wieder zurückzufahren, luden wir einfach einen ein, der den Weg kannte. Er lotste uns durch die hintersten Slumviertel von Bakau, aber wir kamen tatsächlich beim Krokodilteich raus. Wir gingen rein, der Latschi erklärte uns bissel was, wir gingen durch dschungelartige Vegetation zu den Krokodilen. Wahnsinn… die laufen tatsächlich frei herum. Erst siehst du sie nicht, perfekt getarnt und komplett regungslos. Dann raschelts und es läuft eins 20cm vor dir vorbei. Die werden gut gefüttert und was mir wichtig ist, nicht trainiert oder so. Die Leben einfach ihr Nilkrokodilleben und gut. War ne tolle Erfahrung… Ich fasste auch eins an (nur nach Anweisung natürlich!) und kraulte es an den Hinterbeinen. Richtig weich sind die da… nur der Panzer oben ist hart.Gambia 1810

Gambia 1809Wir hatten einen schönen Tag und fuhrenzurück. Wir klönten noch nach dem Abendessen mit Manfred und Carl, tauschten E-Mails aus und warteten bis der Transfer zum Airport ging. Es war furchtbar… Gegen später kamen noch zwei Deutsche mit einem 207er Campingbus, die schon seit 3 Monaten unterwegs sind und jetzt leider arbeitstechnisch abbrechen müssen. Bus bleibt hier stehen bis nächstes Jahr und dann fahren sie einfach weiter… Cool… So hab ich wenigstens noch geile Gesellschaft, bis ich meine nächsten Visa hab und so.


Dann wars soweit… ich musste mich wirklich zusammenreißen, nicht zu heulen. Ich hasse Abschiede, vor allem solche. Mein Schatzi fuhr davon, wir winkten uns nochmal und weg war sie…. 27 Tage waren wir 24h jeden Tag zusammen, hatten tolle Erlebnisse, aber auch schwere Stunden. Was einem eben so im Reisealltag begegnet. Es fiel mir schwer, sie gehen zu lassen.

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