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Dies soll vorwiegend ein Reisetagebuch werden, mit den ErFAHRungen in aller Welt mit meinem W123!

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28./29.03. Tage 62,63 Chillout Zebrabar und der Diebstahl in St.Louis

Eigentlich wollte ich nur einen Tag in der Zebrabar rumhängen. Aber wie das halt so ist… Ich hatte eh keine Lust, weiterzufahren und ich lag gut in der Zeit. Ich beschloss, noch einen Tag dranzuhängen.


In der Nacht ist noch ein Holländer mit einem Landrover, Robert, angekommen und Zebrabar Küstenatürlich auch unterwegs nach Norden. Wieder nix für Monika. So hingen wir rum, klönten bei Bieren, erzählten uns Reisegeschichten… Monika ist schon viel unterwegs gewesen, auf der ganzen Welt. Ich bekam wertvolle Informationen übers Verschiffen. Das ist gar nicht sooo teuer, wie ich immer annahm. Man muss eben nur wissen, wie. Tipps gabs auch noch zu allen möglichen Sachen, mit denen man auf Reisen eben so zu tun hat. Robert fuhr dann am nächsten Tag gleich weiter, ich blieb wie gesagt noch.


Monika und ich fuhren auch noch nach St. Louis. Geld holen, einkaufen, über den Markt sind wir noch geschlendert, durch die hintersten Winkel. Wir vertrödelten da die Zeit bis zur Dunkelheit. Ich hab bei der Gelegenheit auch noch Senegal-Musik von einem fliegenden Händler gekauft. Und Monika… ja die hatte da bissel Pech. Stichwort: Taschendiebe. Sie hatte grade Geld abgehoben und sie wollte nicht, dass ich jetzt alles für sie erst einmal bezahle. Hätten wir ja hinterher aufrechnen können. Sie bestand darauf, jetzt selbst zu bezahlen und holte das Portemonnaie raus. Das müssen so ein paar Kinder gesehen haben, obwohl ich mich schützend davor gestellt hatte. Bei der nächsten Gelegenheit griffen die wohl zu. Im Taxi jedenfalls war das Portemonnaie samt Visa-Card weg. Erst mal ein Bier auf den Schock…


Am Abend staunte ich nicht schlecht, als ich einen Berlingo mit frz. Nummer „53“ in der Zebrabar sah. Das waren die Eltern und das befreundete Ehepaar von denen von Marc und Fabi. Ich hab dort noch von der Zebrabar geschwärmt und das haben die wohl zum Anlass genommen, da auch vorbei zu schauen. Die mussten nämlich auch raus aus dem Senegal, wegen dem Laisser-Passez, das ablief. Sehr lustig, die nochmal zu treffen.


Das war noch ne richtig schöne, entspannte Zeit in der Zebrabar, bevor es ans Kilometerfressen bis Agadir ging. Fahren, fahren, fahren, Wüste, Wüste, Wüste… das lag vor mir, die nächsten Tage.


Keine Kilometer 

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